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press > Some old bullshit: A Technical Device for Sex (2001)
some reviews of the first genepool longplayer of 2001, called "a technical device for sex" (bluNoise). back in 2001 we had had a different lineup, with andi lehmann on bass and vocals. the cd is no longer available, so please don't ask for it.

Visions No.103/Oktober 2001 show article
"Jetzt also das Debüt mit neun ungestümen Trash-Stampfern zwischen hundsgemeinen Gitarren, vertwisteten Beats und sorgsam versteckten Melodieeinwürfen, die erdiger und direkter kaum sein könnten...Glanzmomente sorgsam berstender Garstigkeit, wenngleich Gene Pool einen deutlich stärkeren Harcore-Einschlag mitbrigen...in der Tradition artverwandter Vorzeige-Krachmacher wie At The Drive In, Fugazi oder Jesus Lizard. Kurzum A Technical Device For Sex

Wahrschauer No.42/Herbst-Winter 2001
"GENE POOL bewegen sich zwischen QUICKSAND, FUGAZI, JESUS LIZARDS und MOTöRHEAD, wenn das etwas beschreibt, Hardcore und Melodie, schräge Gitarren und mitreißende Wucht."

WasteOfMind/November 2001 go to external site
"Inwieweit sich diese CD als Sex-Hilfsmittel verwenden lässt will sich mir nicht so ganz erschließen, denn hier wird weder Romantik noch ekstatisches Wohlgefühl vermittelt. Stattdessen überrascht diese Bonn-Koblenzer Formation auf ihrem Debütalbum mit einem Sound, den man deutschen Bands normalerweise, zumindest in dieser Qualität, gar nicht zutraut, da er viel zu amerikanisch klingt. Die Vorbilder sind hier offensichtlich: Fugazi, Jesus Lizard und Quicksand haben einen deutlichen Knacks bei Gene Pool hinterlassen, aber anstelle den Vorbildern plump nachzueifern schafft man seine eigene Noise-Core-Welt, voller erbarmungslos vor sich hertreibender Songs. Trotz aller Wut und der offensichtlichen Zerstörungsambitionen bleibt zudem noch ein ganz kleiner, oft kaum wahrzunehmender Raum für Melodien, wie etwa im wunderbaren Plastic Angel, das bei aller Härte immer noch Ohrwurmqualitäten besitzt. Beachtlich, was aus dem bluNoise-Umfeld immer wieder für wunderbar kompromisslose und talentierte Bands kommen."

Noize/November 2001 go to external site
"Pass auf: weißt Du, was ich denke? Die jungen sind heute nicht mehr wie früher. Und weißt Du, wovon das kommt? Rock'n'Roll. Die Musik macht aus den Kindern 'ne Bande von sexlustigen, biersaufenden, rumrasenden Werwölfen." (Filmsample vom Album)

Was Neues bei bluNoise: Gene Pool aus Bonn bzw. Koblenz mit ihrem ersten Longplayer. Die Zeit ist wieder reif für geistreichen Hardcore. In den 80ern und frühen 90ern hatten wir HüSKER Dü, MINOR THREAT, FUGAZI, THE MINUTEMEN und viele andere. Sie war gut, diese Zeit, und viel zu schnell vorbei.
Gene Pool sagen nein zu schleimigem, edel-produziertem Alternative Rock und ja zu amerikanischem Bourbon (Metapher!). Will heißen: ihre Songs sind intelligent und interessant aufbereitet, aber sie kommen von Herzen. So auch das Motto der Produktion: scheiß auf Hi-Fi, der Dreck muss aus den Boxen quillen. Melodien sind wichtig, ganz wichtig sogar (so kann man ihnen deutliche Analogien zu QUICKSAND anhören), und es wird nicht gebrüllt, sondern gesungen; Hardcore heißt hier nicht: immer und immer wieder seinen "anger" raushängen lassen. Der Spirit sitzt tiefer im Kern, die Schale dagegen ist weich, fast freundlich. Und Rock'n'Roll sowieso.
Natürlich prügeln Gene Pool mit ihrem Sound nicht gerade die Phönix aus der Asche, dafür prügeln sie einem aber mit dem Knüppel auf die Füße, bis man sich zu bewegen anfängt, und dann besorgen sie es einem richtig. Wie war noch gleich der Albumtitel?

Open End/November 2001
"(...) So simpel umschreiben Gene Pool im Wahrschauer ihre "technische Gebrauchsanweisung" und so grooven und schrubben sie sich durch neun Songs in der kratzigen Tradition Jesus Lizards, pressen eine ordentliche Portion Rock in die Art von Hardcore, die Fugazi oder Craving spiel(t)en und können als waschechtes BluNoise-Gewächs (zwei Mitglieder spielen ebenfalls bei Dragster) auch kaum verhindern, einen Hauch dieser Gitarrenschichten in ihre Musik zu legen, die eher stimmungsvolle bildhafte Assoziaionen lostreten als "nur" zweckhafte Adrenalinschrauben im Rock'n'Roll-Motor zu sein. (...) Ein Genpool, in dessen angenehmer und druckvoller Traditionspflege eine Menge Einflüsse zusammenfließen, was der geneigte Hörer so gerne als "authentisch" bezeichnet. Er möge zugreifen."

Pointrock/Oktober 2001 go to external site
"Dieses Album bringt Abwechslung in die sonst langweilige Albensammlung!! Gene Pool hauen auf die Sahne, wo es nur geht. Intros aus irgendwelchen Filmen oder Hörspielkassetten... dann wieder Zerstörung...der Hardcore-Sound. Beim ersten Song erinnern sie mich noch an Harmful... liegt aber wohl am blubox Sound. (...) BluNoise goes Hardcore. Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Sie war richtig."

inHard/inMusic/09-2001 show article
"GENEPOOL servieren auf ihrer aktuellen CD... eine absolut mächtige und fiebrige Noisepackung, die äußerst variantenreich klingt. Und genau das macht den Hördurchlauf der Platte so spannend."

Ox_Fanzine/09-2001 show article
"Jaaa! Punk! ...die äußerst krachige Produktion steht dem ungestümen Noise-Punk sehr gut zu Gesicht. Kompromißlos gibt's eine halbe Stunde was auf die Mütze."

Westzeit/10-2001
"Hardcore der alten Schule, aber bei weitem nicht so "trashig" und "reingerotzt" wie im Info angepriesen, zeitweise sogar recht melodiös. Dass Fugazi und Konsorten zu den Lieblingen der Band gehören, kann man sich denken. Wirklich nett und innovativ sind die an einigen Stellen verwendeten, wohl aus irgendwelchen alten Filmen stammenden, O-Ton Samples. Besonders das am Anfang von "the cleaner" rult mächtig und passt wunderbar zum Song und zur gesamten Platte. Rock'n'Roll ist halt doch Teufelswerk."

Visions No.97/April 2001 show article
"...die Jungs dort haben einfach ein Händchen für verdammt gute Musik. ...zeichnet sich durch einen relativ harten Sound aus, der so ungemein groovt, dass man sich schnell ein wenig an Helmet oder auch Quicksand erinnert fühlt. Laut Band ist die Musik geprägt von "Hitpotenzial, herzzerreißenden Melodien, Zerstörung,Tanz und Sex" - und es stimmt, wobei Hitpotenzial natürlich mit dicken imaginären Anführungszeichen versehen ist. Denn auch, wenn die Songs bei aller Härte verhältnismäßig gut ins Ohr gehen - konventionell ist das nicht. Aber gut, sehr gut sogar."